Geschenkgutschein für Zoobesuch

Erinnert Ihr Euch noch an Euren ersten Zoobesuch? Ich freue mich schon darauf, dieses Erlebnis mit meinem kleinen Lieblingsminimenschen bald gemeinsam zu erleben. Und damit die Oma auch ihren Spaß hat, gibts es dazu einen Gutschein zum Muttertag (und ja, die Eltern des Minimenschen dürfen auch mit) . Hier findet ihr eine schnelle Bastelanleitung mit Origami-Tieren. So verschenkt ihr keinen langweiligen Gutschein, sondern bereits eine kreative Erlebniswelt.

Das Für und Wider von Gutscheinen

Natürlich sind Gutscheine gerne eine Lastminute-Lösung, denn ein selbstgebastelter Gutschein kann auch noch Minuten vor der Übergabe schnell in eine Karte geschrieben werden. Trotzdem sind Gutscheine für meine Mama meistens eine der besten Ideen, denn was kann man schöneres schenken als gemeinsame Erlebnisse?

Dieses Jahr gibt es als Dankeschön am Muttertag daher einen Gutschein für den Leipziger Zoo. Der liegt auf halbem Weg zwischen uns (und dieses uns umfasst meine Schwester samt Minimensch und mich) und unseren Eltern und bietet daher eine tolle Gelegenheit, sich auch mal nur für einen Tag zu sehen.

Damit unsere Mama den Gutschein auch rechtzeitig erhält, musste er heute in die Post, also war ich heute vormittag kreativ, was bei mir meistens etwas mit Falten zu tun hat. Wer also gerne Origami faltet, kann sich hier eine Idee für eine einfache und trotzdem liebevoll gestaltete Karte holen.

Auf geht’s mit der Bastelei!

Dass ich Expertin im Kraniche falten bin, habe ich ja schon unter Beweis gestellt. Dieses Mal sollten es aber andere Tiere werden und zum Glück fndet man im Internet ja jede Menge Seiten, auf denen Bastelanleitungen für diverse Origami-Tiere zu finden sind. Zwei der Tiersammlungen findet ihr hier und hier.

Ich habe mich dazu entschieden, die Tiere nicht in einfarbigem Papier zu falten, sondern habe bunt gemustertes Origami-Papier verwendet, da die Karte selbst aus einfarbigem Tonkarton ist.

Origami-Zoo

Origami-Elefant

Am besten hat mir der Elefant gefallen. Er sieht nicht nur toll aus, er ist auch sehr einfach zu falten. Da er aus zwei Teilen zusammengesteckt wird, hat er zudem eine schöne Größe.

Den Frosch habe ich früher schon in der Jugendgruppe gefaltet. Da ich mit sehr kleinem Origamipapier (7,5×7,5 cm) gearbeitet habe, war das am Ende zwar etwas Fummelarbeit, aber er sieht in so klein sehr niedlich aus. Das tolle an dieser Origami-Variante ist, dass der Frosch tatsächlich hüpfen kann (wenn er denn nicht – wie bei mir – auf der Karte festgeklebt wird). Man muss einfach nur auf das Hinterteil mit den Fingern drücken und kann ihn dann los springen lassen. Diese Frosch-Variante bietet sich also nicht nur als Gutschein-Deko, sondern auch für Froschwettkämpfe an!

Der Schmetterling ist eine beliebte Orgiami-Figur, die ihr sicher schon öfters einmal gesehen habt – genaus wie der Schwan. Vor allem der Schwan ist schnell und einfach zu falten und macht sich egal ob mit oder ohne gemustertem Papier immer gut. Für den Schmetterling würde ich möglichst dünnes Papier empfehlen. Mit kleinen Origami-Bögen

Der Löwe war neu für mich, passt aber gut zum Zoomotto. Hier hätte ich aber auch etwas größeres Papier nehmen sollen, denn der arme Löwe geht neben Elefant und Schwan etwas unter. Ich hoffe, er hat lautes Gebrüll drauf, damit er sich wenigstens etwas Gehör verschaffen kann!

Pop-up-Karten leicht gemacht

Damit der Gutschein schon einen ersten Hinweis auf die Entdeckungs- und Erlebnistour im Leipziger Zoo gibt, wollte ich die Tiere nicht einfach nur in die Karte kleben. Stattdessen habe ich mich für eine Pop-up-Karte entschieden, die den Gutschein dreidimensional werden lässt.

Zoo-Gutschein

Dafür nehmt ihr einfach zwei einfarbige Tonkartons in A4. Ich habe mich für ein Dunkelblau als Karte und ein hellers Blau als Inlay entschieden.

Das Inlay habe ich in der Länge und Breite jeweils um 2 cm gekürzt. Sehr einfach und sauber geht das mit Lineal und Skalpell auf einer Schneidematte. Da meine Matte mit einem Raster ausgestattet ist, konnte ich daran das Lineal anlegen. Dann einfach entlang der Linealkante mit dem Skalpell das Papier abtrennen.

Das Skalpell habe ich auch verwendet, um die drei Stege für den Elefanten, den Löwen und den Schwan auszuschneiden. Die Stege sorgen dafür, dass sich die Figuren automatisch beim Öffnen aufstellen. Die Origami-Tiere habe ich jeweils mit doppelseitigem Klebeband befestigt und das Inlay schließlich mit einem Klebestift auf die dunkelblaue Karte aufgeklebt.

Den Abschluss bildet ein goldenes Klebeband, das ich entlang der Inlaykanten verklebt habe. Als Abschluss fehlt noch die Beschriftung. Hier ist zwar noch etwas Luft nach oben und ich sollte mal über einen Hand-Lettering-Kurs nachdenken, aber für heute musste das so reichen.

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